Sonntag, 24. August 2014

Diese Woche leider keine Buchrezension

Aus privaten Gründen wird die Rezension zu "How To Draw Manga - Manga-Figuren entwickeln" erst in 1 - 1 1/2 Wochen erscheinen. Ich bitte euch um euer Verständnis :)

Sonntag, 17. August 2014

Buchrezension "How To Draw Manga - Perfekte Proportionen im Manga"

Quelle: https://www.carlsen.de/taschenbuch/perfekte-proportionen-im-manga/18715#Presse

"Dieser HOW TO DRAW MANGA-Band widmet sich den Grundlagen des Manga-Zeichnens - und dies in einer Qualität, die ihresgleichen sucht. Schritt für Schritt zeigen japanische Autoren und Zeichner innerhalb jedes Bandes, wie es richtig geht. Der Band richtet sich dabei nicht an komplette Anfänger, sondern an Fortgeschrittene, die bereits Erfahrungen gesammelt haben, aber von echten Profis lernen möchten, wie man Manga richtig zeichnet. In diesem Band geht es um die richtigen Größenverhältnisse und Proportionen beim Mangazeichnen. "

"How To Draw Manga – Perfekte Proportionen im Manga" ist der zweite Band einer Reihe von Zeichenbüchern die seit 2010 im Carlsen Verlag erschienen sind. Wie der Titel schon verrät, behandelt dieser Band das Abmessen und zeichnen der menschlichen Proportionen im Manga-Stil. Dabei wird in vier umfangreichen Kapiteln und auf 182 Seiten erklärt wie das Kopf-Körper-Verhältnis funktioniert, welche Kopf-Körper-Verhältnisse es gib und wie man auf Grundlage dessen Proportionen abmisst und zeichnet. Das Buch ist wie sein Vorgänger sehr schön und selbsterklärend bebildert, die Texte sind lehrreich und unterhaltsam geschrieben.
Den größten Anteil in diesem Band haben jedoch die Chibi-Figuren bekommen, dennoch kommen die anderen Kopf-Körper-Verhältnisse nicht zu kurz. Sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene ist dieses Buch eine nützliche Anschaffung, wenn man seine Proportionskenntnisse vertiefen oder gar neue Kopf-Körper-Verhältnisse erlernen möchte.

"How To Draw Manga – Perfekte Proportionen im Manga"- Genauere Betrachtung des Buches

Für alle die noch etwas genauer über den Inhalt und Aufbau des Buches informiert werden wollen, habe ich in dem folgenden Artikel den Aufbau der Kapitel inhaltlich zusammengefasst, damit ihr genau wisst was euch erwartet, solltet ihr einen Kauf in Erwägung ziehen.

Kapitel 1: Ein Blick hinter die Kulissen: Das skizzieren der richtigen Proportionen

Das erste Kapitel ist eine Einführung in die verschiedenen Kopf-Körper-Verhältnisse (ich verwende im folgenden nur noch KKVs), dabei wird vorallem erst einmal erklärt welche KKVs als niedlich und welche als attraktiv gelten und wie man sie verschiedenen Altersgruppen zuordnet.
Anschließend werden die KKVs 1:2 bis 1:6 vorgestellt und in einer Übung erklärt wie man einen Charakter mit einem 1:6 KKV zu einem Charakter mit 1:2,5 KKV um zeichnet.
Als Abschluss der Einführung folgt ein Gespräch zwischen Autor Hikaru Hayashi und Mangaka Kazuaki Morita, welchen wir ja schon aus Band 1 kennen, über Proportionen und Skizzieren. Das Fazit dieses Gesprächs wird in drei Grundsätzen, um die Zeichentechnit zu verbessern zusammengefasst.

Kapitel 2: Die Grundlagen der Proportionen

Das zweite Kapitel beginnt mit einer Übersicht und Erläuterung attraktiver KKVs. Dazu wird unser heutiges Schönheitsideal mit dem Schönheitsideal des 15. Jahrhunderts verglichen.
Es folgt eine Doppelseite zum zeichnen eines attraktiven 1:7 KKVs inklusive Kleidung, was allerdings wiedereinmal nur als Nebensache behandelt und nicht näher erläutert wird.

Nun kommen wir zum sehr chibilastigen Teil, mit einer Erklärung wie man Chibis in den KKVs 1:2 bis 1:4 zeichnet. Das Ganze wird nocheinmal durch eine Übersicht aller KKVs inklusive der attraktiven unterbrochen um anschließend in einen sehr großen Abschnitt zum Thema Proportionen von Chibis inklusive verschiedener Posen und Kleidung überzuleiten. Ebenfalls wird auf einer Doppelseite kurz die Proportionen nach Leonardo da Vinci angesprochen.
Den Abschluss bildet der Abschnitt Proportionen in verschiedenen Winkeln zeichnen, dabei wird jeweils ein Beispiel für ein 1:7 und ein Chibi KKV im Vergleich gezeigt.

Kapitel 3: Stilisierungen die im Manga verwendet werden

Das dritte Kapitel beginnt mit einem Abschnitt über das Zeichnen von Bewegung. Dabei wir an einfachen Bewegungsabläufen erklärt wie diese funktionieren und darzustellen sind und bietet damit eine gute Überleitung zum nächsten Abschnitt. In diesem wird vermittelt, wie man Actionposen stilisiert. Das Hauptaugenmerkt liegt dabei auf den Bewegungsabläufen "Laufen", "Springen" und "Landen".
Da im Manga aber nicht nur Bewegungsabläufe stilisiert werden, folgt ein Abschnitt über Gesten und Emotionen. Die Erklärungen und Bilder sind überwiegend im Chibistil gehalten, lassen sich aber problemlos auf jedes KKV übertragen. Ebenso wie der letzte Abschnitt des Kapitels, in dem erklärt wird, wie man mit Hilfe von Licht und Schatten Gesichtsausdrücke übertreit und so intensiviert.

Kapitel 4: Charakterdesign und Farbgebung

Das vierte Kapitel beschäftigt sich unteranderem mit dem Charakterdesign von Figuren und dem festlegen von Rollen. Dabei wird im Beispiel eine Familie entworfen und gestaltet. Der Hauptanteil dieses Kapitels beschäftigt sich jedoch mit dem Einsatz von Farbe. Mangaka Kazuaki Morita zeigt am Beispiel eines attraktiven Charakters den Einsatz von Farbe und ebenfalls die Covergestaltung.
Da nicht jeder die Möglichkeit oder auch Lust hat am PC zu kolorieren ist ein Beispiel einer Buntstiftkoloration von Hiroko Shioda gegeben.
Zum Schluss wird noch das Beispiel Catgirls als spezielle Charaktere kurz angesprochen, aber nicht besonders intesiv behandelt.

Fazit:

Ein sehr informatives und gut verständliches Buch zum Thema Proportionen. Es ist nochmal hervorzuheben, dass das Buch sehr chibilastig ist, in den meisten Fällen lassen sich die Erläuterungen aber problemlos auf andere KKVs übertragen. Die einzelnen Unterthemen werden sehr umfangreich behandelt, wenn man von dem Zusatzthemen im Kapitel 4 einmal absieht.
Dennoch kann ich das Buch nur empfehlen.

Ich hoffe meine Rezension hat euch weitergeholfen. Nächsten Sonntag geht es weiter mit Band 3 der Reihe "How To Draw Manga – Manga-Figuren entwickel".

Einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Zeichnen,
eure Flussi

Sonntag, 10. August 2014

Buchrezension "How To Draw Manga - Manga-Skizzen zeichnen"


Abbildung 1: Quelle: http://www.carlsen.de/taschenbuch/manga-skizzen-zeichnen/18712#Presse

"Diese Reihe widmet sich den Grundlagen des Manga-Zeichnens - und dies in einer Qualität, die ihresgleichen sucht. Sie richtet sich dabei nicht nur an Anfänger sondern auch an Fortgeschrittene, die bereits Erfahrungen gesammelt haben, aber von echten Profis lernen möchten, wie man richtig Manga zeichnet. Speziell wird in diesem Buch das Zeichnen von Skizzen behandelt, sozusagen die Basis allen Mangazeichner-Strebens... Schritt für Schritt zeigen japanische Autoren und Zeichner, wie es richtig geht."


"How To Draw Manga – Manga-Skizzen zeichnen" ist der erste Band einer Reihe von Zeichenbüchern die seit 2010 im Carlsen Verlag erschienen sind. Wie der Titel schon verrät, behandelt der erste Band das Manga-Skizzen zeichnen. Dabei wird in vier umfangreichen Kapiteln und auf 183 Seiten erklärt was eine Manga-Skizze von einer normalen Skizze unterscheidet und wie man auf Grundlage einer Skizze eigene Charaktere entwickelt. Das Buch arbeitet sich von Grundlagen, wie das Zeichnen einzelner Körperabschnitte, hin zu verschiedenen Posen und Körpertypen. Es wird von Profis anschaulich erklärt wie man vorgeht und vorallem auch warum man es so macht. Zusammenfassend kann man sagen, dass " How To Draw Manga – Manga-Skizzen zeichnen" eine lohnende Anschaffung für alle ist, die gerade erst mit dem Zeichnen anfangen, aber auch für Fortgeschrittene, die noch an ihren Zeichentechniken arbeiten wollen.

"How To Draw Manga – Manga-Skizzen zeichnen" – Genauere Betrachtung des Buches

Für alle die noch etwas genauer über den Inhalt und Aufbau des Buches informiert werden wollen, habe ich in dem folgenden Artikel den Aufbau der Kapitel inhaltlich zusammengefasst, damit ihr genau wisst was euch erwartet, solltet ihr einen Kauf in Erwägung ziehen.

Kapitel 1: Etwas aus dem Kopf zeichnen

Das erste Kapitel behandelt erst einmal den grundlegenden Unterschied zwischen einer Manga-Skizze und einer normalen Skizze, den viele (mich eingeschlossen) vielleicht gar nicht so benennen könnten. Um dies zu verdeutlichen und um den Lesern direkt Lust auf das Zeichnen zu machen, werden mehrere Auszüge aus dem Skizzenbuch eines Mangaka inklusive Erläuterungen präsentiert.
Um den Leser nicht gleich ins eiskalte Wasser zu stoßen bekommen wir auch noch einen Blick hinter die Kulissen und über die Schultern gleich zweier professioneller Mangaka.
Dadurch werden uns verschiedene Herangehensweisen von Kazuaki Morita und Takehiko Matsumoto gezeigt. Herr Morita zeigt uns wie er einen weiblichen Körper und das Close-Up eines Gesichts zeichnet und Takehiko Matsumoto, der mit einer ganz anderen Technik skizziert, zeichnet einen jungen Mann und erläutert das Experiment "Spiegelverkehrt zeichnen"
Abschließend für dieses einführende Kapitel folgt eine Zusammenfassung des gelernten und ein kleiner Exkurs der Mangaskizze als Grundlage für eine Illustration.

Kapitel 2: Die Grundlagen für das Zeichnen eines Gesichts im Manga-Stil

Wie der Kapitelname es erahnen lässt fangen wir nun selber an zu zeichen. Es wird sehr ausführlich und anschaulich erklärt wie ein Gesicht aufgebaut ist und welche verschiedenen Gesichtsformen und Stilisierungen es gibt. Danach wird die Schwierigkeit ein bisschen erhöht und der Grundaufbau des Kopfes als dreidimensionales Objekt bildlich und schriftlich erläutert. Dabei bleibt immer noch alles sehr gut nachvollziehbar und fördert das Verständnis für die Darstellung eines Kopfes.
Anschließend werden uns sehr detailliert die einzelnen Gesichtsmerkmale erklärt und wie sie darzustellen sind.
Abschließend für dieses Kapitel und meiner Meinung nach überaus sinnvoll und sehr gut erklärt, wenden wir uns den Gesichtsmuskeln und ihren Einfluss auf den Gesichtsausdruck zu. Dabei werden ein paar Gesichtsausdrücke wie z.B. Wut, Überraschung und Lächeln als Beispiele gezeigt wie sich die Muskeln unter der Haut bewegen um ein besseres Verständnis für die Darstellung des Gesichtsausdrucks zu gewährleisten. Man hat in einer Gegenüberstellung das fertige Manga-Gesicht und daneben die Darstellung der Muskulatur und wie diese sich bei einem solchen Gesichtsausdruck verhält.

Kapitel 3: Körper im Manga-Stil zeichnen

Nachdem wir also gelernt haben wie man einen Kopf und das Gesicht zeichnet und dabei auch noch was über die Gesichtsmuskulatur gelernt haben, geht es nun daran Körper im Mangastil zu zeichnen.
Etwas ungewöhnlich im Vergleich mit anderen Zeichenbüchern fangen wir in "Manga-Skizzen zeichnen" mit der Rückansicht auf Basis der Wirbelsäule an. Das ist meiner Meinung nach allerdings ein besserer Ansatz als dem Leser einfach eine Figur vor die Nase zu stellen in die die einzelnen Gelenke eingezeichnet sind und zu schreiben: "So wird's gemacht!".
Hier wird erst einmal anschaulich und gut bebildert erklärt wie die Wirbelsäule funktioniert und welche Bewegungen möglich sind, um anschließend in einer Schritt für Schritt Zeichnung zu erklären wie man mit diesem Wissen einen überzeugenden Körper zeichnet. Dabei werden gleich verschiedene Perspektiven und Posen mit einbezogen und erklärt.

Da man aber nicht nur Charaktere von hinten oder der Seite zeichnet wird im nächsten Abschnitt die Medianlinie als Pendant zur Wirbelsäule erklärt. Diese Linie wird oft auch als Mittelline genannt und dient der Darstellung der Wirbelsäule auf der Vorderseite des Körpers.
In mehreren Beispielen wird gleich erklärt wie man mit der Medianlinie natürliche Posen gestalten kann und leitet in einen kleinen Exkurs zum Thema Körperschwerpunkt über.

Nun geht es richtig Tief in die Materie Anatomie und Proportionen in einem sehr umfangreichen Teil des dritten Kapitels.
In dem Unterpunkt "Aufbau des Körpers" beschäftigen wir uns mit dem Knochenbau und den verschiedenen Muskelgruppen des Körpers. Das mag vielleicht auf den ersten Blick alles sehr öde und unnötig wirken, aber es hilft ungemein den Aufbau zu verstehen und vorallem warum man etwas so zeichnen soll, dass es anatomisch korrekt aussieht. Nach einem kurzen Überblick über die Unterschiede zwischen dem männlichen und weiblichen Körper gehen wir noch tiefer in die Einzelheiten des Körperbaus. In sechs Unterkapitel lernen wir alles über den Aufbau und die Bewegungsabläufe sämlicher Gliedmaßen und deren wichtigsten Gelenke (Hals, Wirbelsäule, Schultern und Arme, Beine, Hände und Finger, Füße)

Kapitel 4: Von der Skizze zum Charakter

Das vierte Kapitel ist wieder weniger spezialisiert gehalten und vermittelt uns weiter gestreute Themen ohne dabei großartig in die Tiefe zu gehen, da viele Themen in späteren Büchern der Reihe Kapitelweise behandelt werden.

Die vorherigen Kapitel haben uns sämtliche Grundlagen für den Körperbau und den Aufbau des Gesichts vermittelt, die wir brauchen. Da Manga nichts weiter als das Stilisieren der Realität ist wendet sich das Buch nun verschiedenen Stufen des Stilisierens zu. Dies ist allerdings nur ein kurzer Abriss auf einer Doppelseite um eine generelle Übersicht zu gewähren. Ebenso die nächste Doppelseite zum Thema Charakterdesign. Dies ist für eine grobe Übersicht allerdings mehr als ausreichend, da diese Themen in den anderen Büchern mehr als ausführlich behandelt werden.
Es folgt noch einmal eine Zusammenfassung verschiedenster Gesichts- und Körpertypen inklusive Vorschlägen und Erläuterungen zu welcher Art von Manga-Charakteren es am besten passt. Danach gibt es noch einen kurzen Abschnitt zu den allseitsbeliebten Chibi-Figuren.

Anschließend folgen noch eine kurze Themenabrisse, nämlich dreidimensionale Posen, Kleidung und dynamische Posen. Die Abrisse sind alle sehr verständlich und informativ doch leider kommt der Punkt Kleidung mal wieder zu kurz, da er auch in späteren Büchern nicht besonders umfangreich erläutert wird.

Zum Ende des Buches gibt es nochmal einen kleinen Blick hinter die Kulissen, die Entstehung den Cover-Bildes von der Skizze bis zur Coloration am PC. Es gibt sogar noch einen kleinen Colorationsexkurs im Anschluss und eine Galerie der Mitwirkenden.
Auf den letzten Seiten gibt es noch ein Informatives Interview mit Kazuaki Morita und Takehiko Matsumoto über die Essenz des Manga-Skizzen zeichnens in denen beide Künstler ganz offen über ihre Arbeit sprechen.

Mein Fazit:

Mit "How To Draw Manga – Manga-Skizzen zeichnen" hat Carlsen ein wahnsinnig umfangreiches und informatives Werk für Anfänger und Fortgeschrittene herausgebracht. Wer die Grundlagen erlernen oder vertiefen möchte sollte auf jeden Fall darüber nachdenken es sich anzuschaffen.
Mir persönlich hat es nicht geschadet und man hatte das Gefühl allein durch das Lesen der Texte unglaublich viel gelernt zu haben.

Ich hoffe meine Rezension war informativ und hilfreich,
nächsten Sonntag stelle ich euch den zweiten Band vor "How To Draw Manga – Perfekte Proportionen im Manga" vor.

Bis dahin viel Spaß am Zeichnen,
eure Flussprinzessin

Dienstag, 5. August 2014

Blätter colorieren mit Buntstiften



Da ich nach meinem Lesezeichen Motiv gefragt wurde wie ich die Blätter coloriert habe, folgt nun ein kleines Tutorial.

Materialien:
Ihr braucht nichts weiter als einen harten Bleistift (am besten H-4H), Buntstifte, ca. 100g starkes Kopierpapier (oder vergleichbares, hauptsache es ist mindestens 100g/m² stark da wir mit vielen Schichten arbeiten), einen Anspitzer und optional einen Fineliner.

Schritt 1:

 


Wir zeichnen uns die Grundform des Blattes mit dem Bleistift leicht vor.

Schritt 2:




Als nächstes Treffen wir unsere Farbauswahl, dabei ist wichtig, dass wir uns nicht nur in einer Farbgruppe bewegen. Da ich euch zeige wie ich ein natürliches Blatt coloriere habe ich zu den Grüntönen auch Brauntöne genommen. Ihr könnt aber auch ganz andere Farben nehmen und bunte Fantasyblätter colorieren :)

Schritt 3:



Wir umranden als erstes nocheinmal das Blatt und die innere Struktur mit einem dunklen Grün

Schritt 4:
Anschließend grundieren wir das Blatt mit dem hellsten Grün, dass wir herausgesucht haben




Schritt 5:
Dann setzen wir die ersten Schatten mit dem mittleren Grün


Schritt 6:
Jetzt kommen die Brauntöne ins Spiel, mit dem mittleren Braunton schraffieren wir einmal über das komplette Blatt


Schritt 7:
Und anschließend setzen wir die tiefen Schatten mit dem dunklen Braun. Das sieht jetzt noch alles sehr schmierig aus, das beheben wir aber mit dem nächsten Schritt ;)


Schritt 8:
Hier habe ich mehrere Schritte zusammen gefasst. Nachdem wir mit Dunkelbraun schattiert haben verblenden wir nochmal alles mit dem hellgrün indem wir über das gesamte Blatt schraffieren, diese Schritt wiederholen wir dann mit dem Ockerton. Die dunklen Schatten arbeiten wir nochmal mit dem Dunkelgrün vom Anfang heraus und umranden das Blatt außen mit dem Dunkelbraun um es etwas deutlicher abzuheben :)

Optional:
Man kann natürlich auch mit Outlines arbeiten, je nachdem wie es zu eurem Stil passt und was ihr am liebsten mögt. Hier habe ich zum Beispiel nicht mit dem Hellgrün, sondern nur mit dem Ocker verblendet und dadurch eine weniger intensive Farbe erhalten.

Danke fürs anschauen :)
Ich hoffe ihr konntet mit dem Tutorial etwas anfangen. Allen, die die Schraffurtechnik nicht kennen möchte ich an dieser Stelle Zadzeneas Buntstifttutorial nahelegen,
eure Flussprinzessin