Hallo und herzlich Willkommen zu
meinem allerersten Tutorial!
Ich möchte euch heute zeigen, wie
ich meine KaKAOs anfertige. Für die unter euch die es nicht wissen,
KaKAO ist ein Akronym für
Karten
Kunst Auflagen und Originale.
Wenn ihr mehr über das KaKAO-Projekt erfahren oder mitmachen wollt, könnt ihr
alles notwendige
hier erfahren.
Ich erhebe keinen Anspruch auf
Allgemeingültigkeit, soll heißen: Jeder hat seine Präferenzen und jeder
arbeitet anders.
Hier ist eine kleine Übersicht
zum Tutorial
- Der
Karten-Rohling
- Die
Skizze
- Outlines
- Coloration
4.1 Die Haut
4.2 Die Haare
4.3 Kleidung
4.4 Hintergrund
- Highlights
- Kleben
und Zuschneiden
- Fertig!
Die Materialien, die ich
verwende, erläutere ich beim jeweiligen Schritt des Turorials. Solltet ihr
trotzdem im Anschluss noch Fragen zum Tutorial oder einem bestimmten Material
haben, schreibt es in die Kommentare, denn nach jedem Tutorial folgt ein
Frage/Antwort Post, sollten Fragen gestellt werden. Ich wünsche euch viel Spaß
beim Tutorial.
1. Der Karten Rohling
Um eine KaKAO-Karte anzufertigen
braucht ihr erst einmal einen Kartenrohling. Beim Kartenrohling ist die Wahl
des Papiers eine sehr wichtige Entscheidung. Nehmt Papier, dass zum Zeichenmedium
passt (z.B. für Aquarellkarten Aquarellpapier, für Copics Copicpapier etc.).
In diesem Tutorial arbeite ich
mit dem Papier Hahnemühle Nostalgie. Dies ist ein sehr stabiles Papier
mit 190 g/m² und einer glatten Oberfläche. Desweiteren wird für die
Kartenrohlinge ein handelsübliches Geodreieck, ein Bleistift und
eine Bastelschere benötigt.
Als erstes zeichnet ihr mit dem
Geodreieck ein Rechteck mit den Maßen 6.4x8.9cm. Zeichnet es aber nicht direkt
an den Rand des Blattes, damit ihr beim Skizzieren noch einen Rand zum drüber
zeichnen habt.
Dann schneidet ihr den Rohling
mit der Bastelschere aus. (ACHTUNG! Vergesst auch hier nicht einen kleinen Rand
zu lassen!) Das ganze sollte dann so aussehen:
2. Die Skizze
Kommen wir nun zur Skizze. Für
die Skizze benutze ich einen Druckbleistift der Stärke HB 0.3 von Staedler.
Ich zeichne die Skizze nur ganz leicht vor, da ich direkt auf der Skizze später
die Outlines ziehe (Ich bin eine Niete mit einem Lichttisch).
3. Die Outlines
Dann sind die Outlines an der
Reihe. Da KaKAOs so klein sind benutze ich die Neopiko Line 2 von Deleter in
der Stärke 0.03 für die Details, für dickere Linien benutze ich die Stärken
0.1-0.3.
4. Coloration
Nachdem die Outlines gezogen
sind, können wir uns endlich dem schönsten Teil des Kartenzeichnens widmen, der
Coloration.
4.1 Die Haut
Die Haut von unserem Chibi-Gaara
coloriere ich mit den Copicfarben E00 für den Grundton und E11 für die
Schatten.
Erst trage ich den Grundton auf,
dann die Schatten. Um den Übergang etwas weicher zu gestalten gehe ich
abschließend noch einmal mit E00 darüber.
4.2 Die Haare
Für Gaaras Haare steige ich auf Touch
Twin Marker um. Ich nehme die Farbe R2 für den Grundton und R1 für die
Schatten. Das Vorgehen ist dasselbe wie zuvor.
4.3 Die Kleidung
für Gaaras Kleidung benötigen wir
überwiegend Grautöne. Für Gaaras
Oberteil und Hose habe ich jeweils CG7 für die Basis und CG9 für die Schatten
verwendet. Für das Tuch habe ich die Schatten mit BG3 gemacht. Anders ist es
wiederum bei dem Gurt, die Basis war
YR95 und die Schatten R92, die Schuhe habe ich mit PB72 coloriert.
Als einzelnen Schritt hab ich die
Kalebasse (Kürbisflasche) und den Sand coloriert. Dafür hab ich die Farben 107
und YR97 verwendet. für das Band habe ich R94 und R91 benutzt.
4.4 Der Hintergrund
Der Hintergrund ist in diesem
Falle sehr simpel. Ganz schlicht in PB76, in der Farbe werden auch Gaaras Augen
coloriert.
5. Highlights
Die Highlights setze ich mit
einem weißen Gelstift. Ungefähr so:
6. Kleben und Schneiden
Als erstes nehmt ihr ein weiteres
Stück Papier, es sollte ungefähr so dick wie das Zeichenpapier, wenn nicht
etwas dicker sein um die Karte zu stabilisieren.
Dann klebt ihr die Karte mit
einem Klebestift auf das Extrapapier.
Nachdem die Karte getrocknet ist
nehme ich ein Skalpell und ein Metalllineal. Ich verwende auch eine
Schneidematte um meinen Tisch nicht noch mehr zu beschädigen.
7.Fertig!
So sieht die fertige Karte aus: